Die Märchenerzählerin

Angelika Schütte in Phantasien Eulalia Hiobu Beikusch

Im Jahre 1955 wurde ich in Essen, als älteste von 7 Kindern, geboren. Schon als Kind habe ich meinen Geschwistern Märchen zum Einschlafen erzählt.  Später wurden sie ein Teil meiner Arbeit.

40 Jahre haben Geschichten meine pädagogische Arbeit begleitet. Heute widme ich mich ganz und gar dem Märchenerzählen und schreibe Geschichten für kleine und große Kinder, moderiere einen Märchenkreis, bin aktives Mitglied einer Schreibwerkstatt und male meine eigenen Bilder fürs Kamishibai, um die Märchen oder meine eigenen Geschichten zu gestalten.

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Aktuelle Termine  sind alle vorerst auf Eis gelegt!

Statt dessen hier ein paar Gedanken zu diesen besonderen Zeiten:

Globale Ostergedanken zu Corona - Zeiten

Wir Menschen sind zu allen Zeiten Bedrohungen und scheinbar ausweglosen Situationen ausgesetzt gewesen. Jeder geht in dieser Zeit anders damit um. Diese Zeiten rufen die besten und schlechtesten Seiten in uns hervor. Ich möchte eine Sichtweise auf die Herausforderungen einer besonderen Zeit zu Ostern 2020 öffnen und damit Hoffnung machen. Denn Hoffnung öffnet die guten Seiten in uns.

„Das ist unser Untergang, das größte Unglück, wir sind verloren.“

Das mögen die Jünger gedacht und gesagt haben am Karfreitag Abend, nachdem man Jesus gekreuzigt hatte. Sie konnten sich nicht vorstellen, wie es weiter gehen sollte. Er war tot, der, auf den sie alles gebaut hatten. Ihm waren sie gefolgt, er war alle Hoffnung, alle Vorstellung von einer guten Welt. Nun war alles verloren mit seinem Tod, den er nicht verhinderte.

Woher sollte Rettung kommen? Jesus war tot! Seine Jünger versteckten sich, seine Anhänger verleugneten ihn. Die Angst ging um.

Und dann, drei Tage später, geschieht etwas, was sich niemand vorstellen konnte. Der, der tot war, lebt wieder. Er ist mitten unter ihnen. Aber nicht nur das, er wird ihnen sogar den Geist und die Kraft geben die Welt zu verändern. Noch heute spüren wir die Auswirkungen. Auch wenn die Welt nicht perfekt geworden ist, sie hat an Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Würde, Hilfsbereitschaft, Zufriedenheit gewonnen, ist um eine humane Idee bereichert.

2000 Jahre später, im Jahre 2019, wird uns klar, dass die Erde bald verloren sein wird, wenn wir Menschen unsere Lebensweise nicht ändern. Wir haben uns festgedacht, festgefahren, haben Sackgassen gewählt. Die Erde ist ausgebeutet, ebenso ein großer Teil der Völker, die unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten, um die reiche Welt noch reicher zu machen. Die Erde und die Gesellschaft drohen zu kollabieren. Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung besitzen über 50 % des Nettogesamtvermögens. Für 1,5 Milliarden Menschen ist ein Leben in Würde, eine gesunde Ernährung, eine angemessene Wohnung, Gesundheit, Bildung und ein Auskommen nicht möglich.  Ihnen fehlen diese sicheren Lebensgrundlagen – sie sind arm. Über 70 Millionen Menschen sind auf der Flucht. 25,9 Millionen Menschen haben ihr Land verlassen. 3,5 Millionen Menschen sind Asyl-Bewerber. 41,3 Millionen Menschen sind im eigenen Land auf der Flucht. Die Gründe für dies: Hunger, Dürre und Krieg. Die Länder streiten wer sie aufnehmen soll. Viele vegetieren unter unmenschlichen Bedingungen in Lagern.

Die Klimaerwärmung fordert durch extreme Wetterverhältnisse tausende von Toten und Milliarden an Sachschäden.

Die Wälder brennen, nicht nur in Australien wegen der Hitze, auch in Brasilien wegen der Brandrodungen und an vielen Stellen, die kaum genannt werden, für den Gewinn. Es gibt einen Aufschrei, aber dann machen alle weiter. Die nächsten Kriege werden Kriege ums das Wasser sein.

Mahner und Leugner.

„Ich würde gerne etwas verändern, aber wie? Ich fühle mich hilflos. Was nützt es, wenn ich allein etwas versuche?“, sagen die einen.

„Nein, ich will nicht verzichten, nicht auf meine Urlaubsflüge, nicht auf meine Luxusartikel, nicht auf meine Individualfahrten hier hin und da hin, wie es mir gefällt. Es ist alles nur aufgeputscht, das ist alles eine große Lüge!“, sagen die anderen. Die Politiker reden und reden, aber kommen zu keiner Lösung. Wachstum, höher, schneller, weiter sind die Ziele.  

Die Mahner suchen nach Wegen aus diesem Streben, fordern Vernunft und Verzicht, gerechte Verteilung, achtsamen, fairen Umgang mit Menschen und Tieren, dem Boden, dem Wasser und der Luft.

Wie aber kann das geschehen angesichts einer globalen, weltumspannenden Lebensgestaltung, die auf Profit ausgerichtet ist? Niemand weiß einen Ausweg, denn der würde voraussetzen, dass alle die gleiche Richtung einnehmen. Niemand weiß was so überzeugen kann, dass dies möglich wird.

Derweil mahnen die Mahner. „The Point of no Return“ ist bald erreicht.

Zu all dem taucht, wie ein Dieb in der Nacht, ein noch unbekannter Virus auf, Corona. Corona (Kranz, Krone) kennen wir als Lichtkranz der Sonnenfinsternis. Wie eine Sonnenfinsternis erscheint dieser Virus mit den Fachbegriff Sars-CoV-2 auch. Er bedroht die Menschen, eine Pandemie umspannt den Erdball, der Millionen zum Opfer fallen könnten.

Karfreitagsstimmung.

Alle Nationen sind betroffen, niemand hat ein Mittel dagegen. Und plötzlich wird möglich, was unmöglich schien. Der Flugverkehr wird weitgehend eingestellt. Urlaubsreisen fallen aus, die Produktion wird heruntergefahren, Verzicht, Solidarität über Wirtschaftsinteressen hinaus, Kontaktsperren, Ausganssperren, Zurückhaltung, die Welt einen Moment angehalten.

Aber auch jetzt gibt es Mahner und Leugner.

„Lasst uns sorgsam und geduldig sein, diese Einschränkungen noch eine Weile beibehalten. Der Schutz des Lebens geht vor“, sagen die einen. Forderungen der Wirtschaft nach höher, schneller, weiter, egal um welchen Preis, stehen dem entgegen. Maßnahmen werden viel zu spät ergriffen oder zu früh gelockert.

Es ist wahrhaft so, dass Politiker sagen: „Es kann nicht sein, dass dem Leben alles unterstellt wird. Die Freiheit ein demokratisches Grundrecht, die Notwendigkeiten der Wirtschaft sind genauso wichtig und zu berücksichtigen.“ Ich frage mich wem Freiheit und Wirtschaft noch nützen, wenn man tot ist.

Auferstehung

Zu Ostern 2020 sah ich in der Corona-Krise eine Chance für unsere Erde, und für alle, die auf ihr Leben. Es ist möglich eine neue Lebensweise zu schaffen, etwas zum Guten zu verändern, uns neu auszurichten, wenn wir es wollen. Es bedeutet noch nicht einmal Verzicht, nicht die Rückkehr ins Mittelalter. Ich glaube, dass wir Ballast abwerfen können und dafür etwas gewinnen, das größer, besser und weiter ist als das Streben nach Reichtum und wirtschaftlichem Wohlstand für wenige. Wir können uns mit einem neuen Bewusstsein den Ärmsten zuwenden, können helfen durch Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Würde, Hilfsbereitschaft. Wir können Zufriedenheit mit weniger sinnlosem Konsum erreichen, Leben im Einklang mit der Natur, unserer Erde, der einzigen, die wir haben, wenn wir uns wieder anschauen, der Mensch den Menschen wieder sieht.

Nein, es muss nicht unser Untergang sein. Das musste es vor 2000 Jahren ebenso wenig wie heute. Es wird nicht einfach sein und die Leugner werden uns bespucken.  Aber wer an die Auferstehung glauben kann, kann auch glauben, dass wir die Pandemie überstehen und die Klimaerwärmung und das Ungleichgewicht zwischen arm und reich. Wir können die Welt zum Guten ändern.

Nutzen wir unser Können genau dafür!

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